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Gesundheitsmanagement - oxidativer Stress - Antioxidantienstatus - Immunsystem

  1. Bieten Sie Ihren MitarbeiterInnen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements die Bestimmung von oxidativem Stress (d-ROMs) und des Antioxidantienstatus (PAT) an.
  2. Freie Radikale sind unter normalen Bedingungen für den Körper zwar kein Problem, denn körpereigene Entgiftungssysteme oder auch Antioxidantien halten sie gut in Schach. Wenn jedoch dieses Gleichgewicht (Homöostase) jedoch aus dem Gleichgewicht gerät, drohen gesundheitliche Konsequenzen.
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Oxidativer Stress ist ein wahrer Zellkiller und wird mit mehr als 150 Erkrankungen in Verbindung gebracht

Umweltbelastungen, Rauchen und Alkohol, aber auch noch nicht diagnostizierte Grunderkrankungen, psychischer Stress, Medikamenteneinnahme oder zu intensiv betriebener Sport können oxidativen Stress auslösen. Oxidativer Stress entsteht, wenn im Körper zu viele freie Radikale vorhanden sind. In den Zellen führt das zu Defiziten in der Energiegewinnung (Mitochondrien), zur Störung des Stoffwechsels, zu Zellschäden sowie einem vorzeitigen Alterungsprozess. Es handelt sich dabei nicht um "emotionalen Stress", der sich zwar ebenfalls auswirkt, sondern um eine Art biochemischer Stress. Alarmsignale des Körpers, wie chronische Müdigkeit und nachlassende Motivation, Kopfschmerzen und Migräne, Infektanfälligkeit, Entzündungsneigung und Stimmungsschwankungen können Symptome von oxidativem Stress sein.

Dass oxidativer Stress eine ernstzunehmende Sache ist, belegte eine erst kürzlich veröffentlichte Studie, durchgeführt mit dem d-ROMs Test an mehr als 10.000 Probanden aus Deutschland, Polen, Litauen und der Tschechei über mehr als 8 Jahre (doi.org/10.1186/s12916-015-0537-7). Die Ergebnisse lassen keine Zweifel zu:

Hoher oxidativer Stress ist mit an der Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen und Krebserkrankungen maßgeblich beteiligt. Diese Erkrankungen entwickeln sich nicht von heute auf morgen, oft dauert es Jahrzehnte und das Geschehen (Genese) ist multifaktoriell. Man kann daher sagen, jeder profitiert von der Kenntnis über seinen oxidativen Gesamtstatus!

Sportler empfehlen wir 1-2 Tage vor der Messung, sich nochmals auszupowern. Im „übertrainierten Zustand“, bei Mikroverletzungen oder geschwächtem Immunsystem bleiben die d-ROMs Werte erhöht. Bei gutem Regenerationsvermögen und Trainingszustand sollten die Werte aber schnell in einen optimalen Bereich zurückkehren.

Männer erkranken ernsthafter und häufiger

Unterschiede in der Reaktion des männlichen und weiblichen Immunsystems können die unterschiedlichen Risiken während des Verlaufs einer Erkrankung erklären. Das weibliche Immunsystem ist etwas besser darin, Krankheitserreger frühzeitig zu erkennen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann an einer Corona-Infektion verstirbt, ist 31 bis 47 Prozent höher als die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau daran stirbt (https://www.quarks.de/gesundheit/corona-darum-erkranken-maenner-oft-schwerer-als-frauen/)

Erbgut: Frauen verfügen über zwei X-Chromosomen, Männer nur über eines. Lange Zeit dachte man, das zweite X-Chromosom bei den Frauen sei inaktiv. Das stimmt so nicht, haben Forschungen in den letzten Jahren gezeigt. Auf dem X-Chromosom liegt eine ganze Reihe wichtiger Gene, die das Immunsystem regulieren. Das könnte die effektivere Reaktion des weiblichen Immunsystems hervorrufen und die unterschiedliche Abwehrbereitschaft der Geschlechter zumindest teilweise erklären

Evolution: Das Immunsystem von Frauen entwickelte sich dahin, ungeborenes und neugeborenes Leben zu schützen. Ein gesundes Immunsystem kann verhindern, dass ein Virus den Fötus schädigt. Nach der Geburt wird das Neugeborene über die Muttermilch mit mütterlichen Antikörpern versorgt.

Gesundheitsmanagement für Unternehmen

Immunsystem: Das Immunsystem ist unter anderem verantwortlich, wieso Ältere ein erhöhtes Risiko haben, ernsthafte Komplikationen bei einer Infektion zu entwickeln. Wenn der Körper altert, entwickelt er verschiedene leichte Entzündungen, (silent infammations), welche das bereits belastete Immunsystem schnell überfordern.

Der d-ROMs Test zeigt selbst kleinste Mikroentzündungen an (sensitiver als hsCRP) und wird prognostisch zum Erkennen eines Entzündungsgeschehens verwendet (Cornelli et al., 2011). Mikroentzündungen im Körper fordern das Immunsystem dauerhaft heraus und werden bei Aus dem Verhältnis d-ROMs/PAT lässt sich gut erkennen, ob z.B. eine längerfristige Belastung unter Verschiebung des Gleichgewichts vorliegt. Bei anhaltendem oxidativem Stress verringert sich der PAT-Wert immer weiter, bis oxidativer Stress schließlich die Oberhand gewinnt. Das ist einer der Gründe, weshalb z.B. Raucher einen erhöhten Vitamin C Bedarf. Vitamin C ist ein bekannter Radikalfänger.

Hydroperoxide (d-ROMs) als Entzündungsmediatoren im Immunsystem

Werden Zellen z.B. bei einer Verletzung beschädigt, setzt eine Kaskade von Reaktionen ein, die dem Immunsystem diese Verletzung anzeigt. Die Bildung von Hydroperoxiden (Entzündungsmediatoren) spielt dabei eine wichtige Rolle [1, 2]. Beschädigte Zellmembranen setzen zunächst die mehrfach ungesättigte C20-Fettsäure Arachidonsäure frei. Ausgehend von der Arachidonsäure werden dann eine Reihe von R-Hydroperoxiden synthetisiert, die ähnlich wie Hormone wirken: Prostaglandine, Thromboxane und Leukotriene. Sie sind zudem an allergischen Reaktionen beteiligt.

Die d-ROMs und PAT-Werte erlauben eine völlig neue Sichtweise als prognostische Marker bei altersbedingten Vorerkrankungen und in der Prävention. Insbesondere Nerven und das Blutgefäßsystem sind anfällig für oxidativen Stress. Antiaging beginnt sinnvollerweise ja bereits in jungen Jahren, aber auch Menschen älter als 50 oder 60 Jahre profitieren von Lebensstilveränderungen enorm, was mit den beiden Tests, d-ROMs und PAT belegt ist [3].

Mit dem PAT-Test wird der aktuelle Antioxidantienstatus bestimmt. Dies ist eine wichtige Zusatzinformation, da sich erhöhter oxidativer Stress im Gewebe, ausgelöst durch einen Mangel an Antioxidantien in der Nahrung oder durch eine erhöhte Aufnahme von prooxidativen Stoffen differenzierter darstellen lässt.

Erhöhte d-ROMs- und niedrige PAT-Werte sollten, nach Ausschluss einer chronischen Erkrankung genügend Anlass bieten, Gewohnheiten hinsichtlich des Rauchens, der Ernährungsweise und Bewegung zu überdenken. Eine gesunder Lebensstil ist messbar!

Referenzen:

1 Akaike, T. et al. (1996) Pathogenesis of influenza virus-inducedpneumonia: involvement of both nitric oxide and oxygen radicals.Proc. Natl. Acad. Sci. U. S. A.93, 2448–2453

2 Akaike, T. and Maeda, H. (2000) Nitric oxide and virus infection.Immunology101, 300–308

3 Gorni D., Finco A. (2020) Oxidative stress in elderly population: Aprevention screening. Aging Medicine 00:1-9 DOI: 10.1002/agm2.12121

Virusinfektionen lösen Entzündungen und damit starken oxidativen Stress aus . Dabei stehen die ungesättigten Fettsäuren der Zellmembranen im Zentrum. Das fettlösliche Vitamin E fängt die Radikale ab und kann dadurch wichtige Organe, wie z.B. Lunge und Leber, vor Schäden schützen (Mileva und Galabov, 2018, DOI: 10.5772/intechopen.80954)

Auch die Rolle von Vitamin D bei kritisch Erkrankten wird zur Zeit neu bewertet: https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/effekt-von-hochdosiertem-vitamin-d3-auf-die-28-tage-mortalitat-bei-erwachsenen-kritisch-8885.php

Das Gleichgewicht zwischen der Bildung und der Neutralisierung von Freien Radikalen zu erhalten, um oxidativen Stress vorzubeugen, gilt als eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen. Eines der stärksten Antioxidantien (Radikalfänger) ist das Vitamin C.

Ein Vitamin C-Mangel führt zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems und einer höheren Anfälligkeit für Infektionen!

Infektionen wiederum wirken sich aufgrund erhöhter Entzündungs- und Stoffwechselanforderungen erheblich auf den Vitamin C-Spiegel aus. Darüber hinaus scheint die Ergänzung mit Vitamin C in der Lage zu sein, Infektionen der Atemwege und systemische Auswirkungen sowohl zu reduzieren als auch vorzubeugen. Die prophylaktische Abwehr von Infektionen erfordert eine Vitamin C-Zufuhr über die Nahrung, die mindestens ausreichende, wenn nicht sogar gesättigte Plasmaspiegel (d. H. 100-200 mg/Tag) liefert, wodurch die Zell- und Gewebespiegel optimiert werden. Im Gegensatz dazu erfordert die Behandlung etablierter Infektionen signifikant höhere Dosen des Vitamins, um die erhöhte Entzündungsreaktion und den erhöhten Stoffwechselbedarf auszugleichen (https://doi.org/10.3390/nu9111211).

Selen- und Vitaminmangel führen dazu, dass oxidativer und / oder nitrosativer Stress im Wirtsgewebe signifikant zur Modifikation der viralen RNA während der Virusreplikation beiträgt. Daher führt ein Nährstoffmangel eines Antioxidans, zu einer erhöhten Produktion von ROS und ist wahrscheinlich für virale Mutationen verantwortlich (Beck et al.,Trends in microbiology, 2004).

Ein Mangel an Mikronährstoffen des Gewebes führt zu einer Beeinträchtigung der Immunfunktion, einer verminderten T-Zellfunktion, einer beeinträchtigten Chemotaxis von Neutrophilen und einer verminderten Antikörperproduktion. Eine gestörte Immunantwort könnte es ermöglichen, dass eine Verschiebung des intrazellulären Redoxgleichgewichts in Richtung Oxidation und infolge dessen eine schnellere virale Replikation verursacht.

Ein Anstieg des ernährungsbedingten oxidativen Stresses durch direkte oxidative Schädigung der viralen RNA könnte zu einer neuen viralen Quasi-Spezies führen und so die Mutationsrate beschleunigen könnte. Darüber hinaus könnte die oxidierte Schädigung von Zellmembranen und Enzymen des Replikationskomplexes auch die virale Mutationsrate beschleunigen, was zu einer neuen dominanten viralen Quasispezies mit veränderter Pathogenität führt.

Vitamin C hilft dabei, dieses zelluläre Durcheinander zu beseitigen, indem es den Aufbau spezialisierter Zellen unterstützt, um eine Immunantwort aufzubauen, einschließlich Neutrophilen, Lymphozyten und Phagozyten.

Hinweis:

Mikronährstoffe, die zur Bekämpfung von Infektionen unerlässlich sind, umfassen die Vitamine A, B, C, D und E sowie die Mineralien Eisen, Selen und Zink. Vorbeugend sinnvoll sind daher Substanzen, die einerseits eine antivirale, antibakterielle Wirkung haben und andererseits immunmodulierend wirken, d.h. sie stärken das geschwächte Immunsystem und verhindern gleichzeitig überschießende Entzündungsreaktionen und oxidativen Stress. Vitamin C und Vitamin E, Selen und Zink, Q10 (Ubichinon), α-Liponsäure und andere Substanzen schützen die Zellen besonders effektiv vor oxidativem Stress.

Gute Quellen für Vitamin C sind Orangen, Zitronen, Limetten, Paprika, Beeren, Kiwis, Brokkoli, Zwiebeln, Lauch und Tomaten. Vitamin E ist in Nüssen, grünem Blattgemüse und Pflanzenölen enthalten.

Vitamin C ist wichtig, um die Redox-Gleichgewichte im Körpergewebe aufrechtzuerhalten. Diese sind für viele Prozesse wie die Energieerzeugung in Zellen von wesentlicher Bedeutung. Dieselben Reaktionen können jedoch Produkte erzeugen, die für menschliche Zellen schädlich sind - wie reaktive Sauerstoffspezies, die mit Lipiden (Fett), Proteinen und Nukleinsäuren reagieren. Vitamin C kann diese schädlichen Reaktionen deutlich verringern. Es hilft auch Enzymen beim Aufbau von Kollagen, das zur Unterstützung des körpereigenen Gewebes notwendig ist.

Seine Rolle beim Schutz vor Virusinfektionen wurde kürzlich in einer Übersicht gezeigt, in der festgestellt wurde, dass Immunzellen Vitamin C benötigen, um Proteine ​​zu produzieren, die das Immunsystem im gesamten Körper gegen Virusangriffe aktivieren. (https://doi.org/10.1080/14787210.2020.1706483).

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