Freie-Radikale-Check Self

Freie-Radikale-Check Self

 

3 Urinteststreifen (MDA) zur Bestimmung von oxidativem Stress  + 3-Stufenprogramm zum Schutz vor Zellschäden

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1. Bestimmung des Ausgangswerts

2. Verbesserung des Lebensstils/Steigerung der Vitalität

3. Erfolgskontrolle der Werte

 

Jede Packung enthält 3 einzeln verpackte Urinteststreifen. Damit kann die Belastung durch Freie Radikale entweder über einen längeren Zeitraum ermittelt werden, oder Sie geben die Teststreifen an andere Menschen in Ihrem Bekanntenkreis/innerhalb der Familie weiter.

Ein Zugangscode zum 3-Stufen-Sofortprogramm zum Schutz vor Freien Radikalen befindet sich in der Verpackung.

 

 

Freie Radikale (ROS-Reaktive oxidative Spezies) spielen bei vielen Krankheiten und bei der Stoffwechselregulation eine komplexe Rolle

Antioxidative Abwehrmechanismen, einschließlich enzymatischer und nichtenzymatischer Komponenten schützen vor ROS. Manchmal sind diese Abwehrkräfte aber nicht vollständig ausreichend und es kommt zum sogenannten Zytokinsturm, was nichts anderes bedeutet, als eine Überreaktion des Immunsystems und eine extreme Zunahme von ROS. Das Ungleichgewicht bei der Produktion von ROS und die Unfähigkeit des Körpers diese reaktiven Spezies zu entgiften, bezeichnet man als oxidativen Stress.

Oxidativer Stress infolge von Vireninfektionen

Im Allgemeinen verursachen Viren ein Ungleichgewicht in der zellulären Redoxumgebung, das abhängig vom Virus und der Zelle zu unterschiedlichen Reaktionen führen kann, wie Zellsignalen, antioxidativen Abwehrreaktionen, Aktivierung reaktiver Spezies und anderen Prozesse. Daher stellt die Modulation der Produktion reaktiver Spezies und des oxidativen Stresses möglicherweise einen neuen pharmakologischen Ansatz dar, um die Folgen der Viruspathogenese zu verringern. https://doi.org/10.1007/s00705-016-3187-y

Da sich Viren in lebenden Zellen vermehren, beeinflussen ROS das Wachstum von Viren und dienen nicht nur als Abwehrmechanismus gegen sie. Niedrige Mengen an reaktiven Spezies (ROS/RNS) spielen eine Rolle bei der mitogenen Aktivierung; die frühe Phase der lytischen und nichtlytischen Virusinfektion ähnelt tatsächlich der der mitogenen Zellaktivierung. Zusätzlich zu diesen subtilen zellaktivierenden Effekten, die viele Viren gemeinsam haben, aktivieren Influenza und Paramyxoviren einen oxidativen Burst in phagozytischen Zellen.

Zellen, die aus der Lunge von mit Influenzavirus infizierten Mäusen gespült werden, sind auf eine verstärkte Superoxidbildung vorbereitet. Darüber hinaus wird die Xanthinoxidase erhöht und die Pufferkapazität von niedermolekularen Antioxidantien in der Lunge verringert, was darauf hindeutet, dass eine Infektion zu oxidativem Stress führt. Das breite Spektrum an Zytokinen, die während der Influenza in der Lunge produziert werden, könnte zu den systemischen Auswirkungen der Influenza beitragen. Oxidativer Stress wurde auch bei der Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) beim Menschen gezeigt. Antioxidantien können zusammen mit Wirkstoffen, welche die schädlichen Wirkungen von Zytokinen und Lipidmediatoren stören, eine Rolle bei der Behandlung von Viruserkrankungen spielen. Solche Mittel könnten nicht nur Krankheitssymptome lindern, sondern auch die Langzeiteffekte von chronischem oxidativem Stress verringern, die mit der Entwicklung von Krebs bei einigen Virusinfektionen in Verbindung gebracht wurden. https://doi.org/10.1093/jn/127.5.962S

Schutz bei Vorerkrankungen und hohem oxidativen Stress

Erstmals veröffentlichte Ergebnisse des RKI (Robert-Koch-Instituts) von verstorbenen COVID-19 Patienten zeigen den Schweregrad und die Schäden an, welche durch Covid-19 Infektionen auftreten. In allen Fällen hatten die Menschen Vorerkrankungen wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Arteriosklerose und/oder Schäden an Organen wie Leber, Nieren oder Transplantationsorganen. Offenbar betreffen die Schäden also viel mehr Organe als zunächst angenommen.

Ergebnisse, die aus der Schweiz vorliegen deuten darauf hin, dass schwere Störungen in der "Mikrozirkulation" der Lunge vorlagen (Alexander Tzankov, Leiter der Autopsie Unispital Basel gegenüber NDR, WDR und SZ). Ein Großteil der Patienten war schwer übergewichtig und es sind vorwiegend Männer betroffen. Mehr als zwei Drittel hatten vorgeschädigte Herzkranzgefäße und ein Drittel Diabetes.

Jede dieser schweren Vorerkrankungen ist auch bekanntermaßen mit hohem oxidativen Stress assoziiert, der individuell dennoch unterschiedlich ausgeprägt sein kann (genauso wie die Erkrankung selbst). Auf jeden Fall ist ein oxidativer Burst, also ein unkontrolliertes Überschießen des Immunsystems zu vermeiden. Daher kann die Bestimmung von oxidativem Stress bereits präventiv und insbesondere bei Risikogruppen erfolgen.

Tipps gegen oxidativen Stress

Ein gewisses Maß an oxidativem Stress und damit verbundener Zellalterung ist im biologischen Prozess normal. Gerade immer wiederkehrende Infekte können aber ein Warnzeichen dafür sein, dass ein starkes Ungleichgewicht besteht und Betroffene handeln sollten. Ein erster Schritt ist eine effektive Ernährungsumstellung und ein neuer Lebenswandel: weniger Giftstoffe wie Alkohol und Zigaretten, mehr Obst, Vollkornprodukte und hochwertiger Fisch. Dazu viel Bewegung an der frischen Luft und ausreichender Schlaf. Diese Tipps klingen trivial, stellen aber einen unverzichtbaren Bestandteil einer gesunden Lebensweise dar. Darüber hinaus kommen Antioxidantien, eine besondere Rolle im Kampf gegenüber oxidativem Stress zu.


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