Präventionsmaßnahmen

Präventionsmaßnahmen

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Nahrungsergänzung, Vitamine und Antioxidantien können hilfreich sein, denn sie senken den oxidativen Stress. Dennoch gibt es auch kritische Stimmen, die davor warnen, Antioxidantien unkontrolliert einzunehmen, da einige von Ihnen paradoxerweise prooxidative Eigenschaften entwickeln, wenn sie überdosiert oder in der falschen Zusammensetzung eingenommen werden. Denn viel hilft in diesem Fall nicht viel, sondern im Gegenteil, wirkt sich schädlich und prooxidativ aus, was so viel bedeutet, dass der Körper durch zusätzlichen oxidativen Stress (Freie Radikale) belastet wird.

Deswegen sollten zunächst Grundwerte für die oxidative Belastung sowie das antioxidative Potential (Radikalfänger) bekannt sein. Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E, Beta-Carotin und Selen sind bekannte Krebsbekämpfer. Sie arbeiten über die Neutralisierung von freien Radikalen und Toxinen, bevor diese eine Mutation auslösen können, welche zu einer Entartung der Zellen und der Entstehung von Krebs führen kann. Insgesamt sollte aber immer der Vorsatz gelten, zunächst eine Basisbestimmung für oxidativen Stress durchzuführen und dann ggf. eine individuelle, geeignete Maßnahme zu ergreifen.

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Sport gilt sowohl als Auslöser von oxidativem Stress, ist aber auch maßgeblich an der Bildung antioxidativer Schutzsysteme beteiligt. Eine erhöhte Sauerstoffaufnahme führt zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen, dadurch steigt die Anzahl der ROS und der RNS (reaktive Sauerstoff-/Stickstoffspezies) in den Zellen. Da die Muskulatur von gut trainierten und regenerierten Sportlern über ein hohes Depot an körpereigenen Antioxidantien verfügt, werden die Radikale aber unmittelbar wieder neutralisiert (gequenscht).

Ist dieses System an der Grenze seiner Belastbarkeit angelangt, sollte eine Regenerationspause eingelegt werden!

Für einen optimalen Schutz empfehlen viele Forscher eine angepasste Supplementierung mit Vitaminen, Mineralien und natürlichen Antioxidantien mit hohen ORAC-Werten.