Freie-Radikale-Check Analyzer

Freie-Radikale-Check Analyzer

Unbenannt

 

Einführung

Der Freie-Radikale-Check Analyzer (FRCA) ist für die semi-quantitative Bestimmung von Malondialdehyd (MDA) im Urin ausgelegt. MDA (Malondialdehyd) ist ein Abbauprodukt mehrfach ungesättigter Fettsäuren und entsteht, wenn Freie Radikale die Fettsäuren oxidieren, einem Effekt, der vergleichbar ist mit dem ranzig werden von Speiseölen. Der Freie-Radikale-Check zur Selbsttestung dient dazu, die Belastung durch Freie Radikale zu erkennen und nach Möglichkeit zu beseitigen.

Zusammen mit den dafür vorgesehenen Teststreifen (Pro-FRCA-25 und Pro-FRCA-50) liefert der Analyzer eine zuverlässige, schnelle und standardisierte Methode für die Bestimmung von MDA aus dem Urin. Die Teststreifen enthalten zwei Reaktionsfelder. Zusätzlich zum MDA wird Kreatinin mitbestimmt und das MDA mit einem internen Algorithmus auf den Kreatinin-Wert bezogen.

Potentielle Fehlerquellen, welche bei einer visuellen Auswertung von Teststreifen immer auftreten können, wie ungeeignete Beleuchtung am Arbeitsplatz, die nicht exakte Einhaltung der Reaktionszeiten und die unterschiedliche Bewertung der Farbtöne durch den Anwender entfallen. Eine falsche Interpretation der Werte wird durch die Verwendung des FRCA praktisch ausgeschlossen.

 

Grundlagen der Messung

Der FRCA arbeitet halbautomatisch, Vorgänge wie das Einfahren des Teststreifens, das Auslesen der Testfelder nach festgelegten Zeiten und die Berechnung des MDA-Wertes erfolgen jedoch automatisch. Der Anwender platziert lediglich den eingetauchten und abgestreiften Urinstreifen auf dem Teststreifenhalter und drückt auf "Test Start". Das intelligente Bildbearbeitungsprogramm des FRCAs ermittelt dabei die Lage des Teststreifens und der Reaktionsfelder. Der FRCA ist ein Reflektionsphotometer. Der Teststreifen wird mit Licht einer bestimmten Wellenlänge angestrahlt. Das zurückgeworfene Licht wird von einem Sensor erfasst. Die RGB-Signale werden digitalisiert  und, basierend auf den Farbwerten, von einem Prozessor berechnet.

Die Ergebnisse enthalten einen Datumsstempel, die Uhrzeit der Messung, eine Vorgangsnummer und eine ID, welche im internen Speicher abgelegt werden.